Deutschland versteht sich als moderne Demokratie. Als Gesellschaft der Gleichberechtigung. Als Staat, der schützt.
Doch gilt diese Gewissheit für Frauen?
In Deutschland werden Frauen getötet, weil sie Frauen sind. Nicht aus Zufall. Nicht aus Liebe“. Sondern aus Besitzdenken, Kontrolle und Gewalt.
Noch immer wird von ,,Beziehungsdramen“ gesprochen. Noch immer wird verharmlost, was schwere Gewaltverbrechen sind.
Dabei waren viele dieser Taten vorhersehbar. Warnzeichen waren da. Hilferufe auch.
Wenn sie ignoriert werden, versagt nicht nur der Staat. Dann versagen wir als Gesellschaft.
Gewalt gegen Frauen ist kein Einzelfall und kein privates Problem.
Sie ist strukturell. Sie ist politisch. Und sie ist tödlich.
Was es braucht, ist kein Schweigen, sondern Konsequenz:
echten Schutz für gefährdete Frauen, konsequente Strafverfolgung von Tätern und wirksame Prävention, bevor es zu spät ist.
Gewalt gegen Frauen klar zu benennen ist kein Angriff auf die Gesellschaft. Es ist ihre Pflicht.
Und der erste Schritt, sie zu verhindern.
Kreisvorsitzender
Student (Lehramt für Geschichte und Englisch)
• Vertritt den Kreisverband nach außen
• Ansprechpartner für den Kreisverband
• Mitglied im erweiterten Landesvorstand der Jungen Liberalen Niedersachsen
• Beisitzer im Kreisvorstand der FDP Wolfsburg
• Stv. Landesvorsitzender für Finanzen der liberalen Hochschulgruppe Niedersachsen-Bremen